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13.07.2017

Konzept zum Wohnbauland vorgestellt

Vorstellung-Wohnbaulandkonzept-04_11-07-2017
Karl Wefers von der SWUP GmbH erörtete die Bewertung der einzelnen Flächen. ©

Parchim. „Wir wollen Wohnbaufläche in unserer Stadt langfristig zur Verfügung stellen“, fasste Bürgermeister Dirk Flörke zusammen. Wo kann in Parchim in den nächsten Jahren gebaut werden? Welche Standorte kommen dafür überhaupt in Frage? Was muss dabei beachtet werden?

Darüber gibt das sogenannte „Wohnbaulandentwicklungskonzept“ Auskunft, welches am 11. Juli im gut gefüllten Kleinen Saal in der Stadthalle vorgestellt wurde. Insgesamt wurde Parchim ein gutes Zeugnis mit einem „traditionell attraktivem Wohnungs- und Siedlungsbau“ ausgestellt. Das charakterisieren mehrgeschossige Wohnungsbauten, Stadtvillen sowie gewachsene Ein- und Zweifamilienhausgebiete.  

„Rund 60 Potenzialflächen haben wir in unsere Analyse miteinbezogen und 41 Standorte etwas genauer untersucht“, erläuterte Dr. Heike Gerth, Geschäftsführerin vom beauftragten Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber + Partner/W+P GmbH. So bieten allein elf Standorte mit ausgewiesenem Wohnbaupotenzial rund 150 bis 180 Grundstücke. Dabei stechen vor allem die Altstadt und die Regimentsvorstadt mit optimalen Bedingungen heraus.

Karl Wefers von der SWUP GmbH – Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und Mediation – mit Sitz in Berlin ging etwas tiefer in die Materie. Er analysierte die Standorte hinsichtlich ihrer Flächendaten, Lagequalitäten und Planungsaussagen, und bewertete diese anschließend. Entsprechend erfolgte die Einteilung in den Kategorien „mit …“ (grün), „mit eingeschränktem …“ (gelb) oder „ohne Wohnbaupotenzial“ (rot). „Hierbei mussten wir insbesondere naturschutzrechtliche und landschaftliche Belange beachten“, resümierte der Experte.

Dieses Konzept ist nach Beschlussfassung durch die Stadtvertretung die Arbeitsgrundlage, um der strategischen Bereitstellung von Wohnbauland in Parchim kontinuierlich in der Zukunft gerecht zu werden.