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01.11.2017

Weitere Sturmschäden durch „Herwart“

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Auch Sturmtief „Herwart“ hat in Parchim ganze Bäume entwurzelt. Die Aufräumarbeiten laufen derweil auf Hochtouren. © Stadt Parchim

Parchim. Erst „Xavier“, dann „Herwart“. Die beiden Sturmtiefs haben auch in Parchim deutliche Spuren der Verwüstung hinterlassen; letzterer hat derweil weitere Schäden angerichtet. Die entsprechenden Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren und dauern nach wie vor an.

So bleiben die Wallanlagen sowie der Alte Friedhof weiterhin gesperrt. Die Nachkontrolle der Bäume ist für die Areale bereits beauftragt und wird zeitnah durchgeführt.

Durch den jüngsten Sturm „Herwart“ musste zudem eine neue Sperrung im Bereich des Friedhofsweges, voraussichtlich bis zum 3. November 2017, veranlasst werden. Das betrifft den Gehweg von der Wallallee bis zum Loescherweg. Die erforderlichen Maßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherheit können, aus technischen Gründen, erst am kommenden Freitag durchgeführt werden.

Die Stadtverwaltung betont in dem Zuge, dass die Aufarbeitungen, Beräumungen sowie das Säubern nach Priorität erfolgen. Alle Bürgerinnen und Bürger werden vielmals um Verständnis gebeten.


Entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste

Parchim. Das Sturmtief „Xavier“ hat auch in Parchim einige Schäden verursacht. Folgen waren mehrere entwurzelte Bäume und große Äste, die u. a. in den Wallanlagen abgebrochen sind, wo sie den Parkweg versperren. Gleiches gilt für die Kastanienallee, in der eine große Eiche entwurzelt worden ist. Aus diesem Grund sind die betroffenen Bereiche – in den Wallanlagen von der Lindenstraße bis zum Spielplatz am LEB-Bildungszentrum und in der Kastanienallee vom Slater Fährsteig bis Einmündung Goethestraße – für Besucher und Spaziergänger gesperrt.

Auch im Parchimer Wald haben die Orkanböen ihre Spuren hinterlassen. Nach ersten Schätzungen der städtischen Forstverwaltung beläuft sich die Schadholzmenge auf etwa 1.500 Festmeter. Zäune des Forsthofes sind beschädigt. Zum Teil benötigt die Forst eine Spezialtechnik für die Beseitigung der Waldschäden. Eingehenden Nachfragen von Brennholzwerbern nach Bruch- und Wurfholz wird seitens der Forstverwaltung nicht nachgegeben. Allgemein sind Achtsamkeit und Vorsicht geboten. Das Betreten des Waldes geschieht nach wie vor auf eigene Gefahr.

Vom Sturm gezeichnet ist zudem der Neue Friedhof, auf dem mehrere Gräber beschädigt worden sind. Des Weiteren liegen auf dem Gelände einige entwurzelte Bäume und teilweise großes Geäst. Dabei sind auch hier die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Wenn diese abgeschlossen sind, erfolgt eine erneute Kontrolle des Friedhofes.

Die Stadt informiert, dass die Aufräumarbeiten nach Priorität erledigt werden, um vordergründig den laufenden Stadtverkehr zu sichern. Somit bleiben einige Bereiche, darunter die Wallanlagen, vorerst gesperrt. Die Stadt bittet um viel Verständnis und bemüht sich, die Maßnahmen schnellstmöglich abzuschließen.